Krisenkommunikation
Das Interesse der Medien und der Öffentlichkeit ist immer dann am grössten, wenn man es am allerwenigsten gebrauchen kann: in Krisensituationen. Bereits kleine Kommunikationsfehler können gravierende Imageschäden nach sich ziehen. Nervosität, übereilte Informationen und die Neigung, anderen Schuld zuzuweisen, erhöhen die Gefahr zusätzlich.
Die Erfahrung hat uns gezeigt, dass in Krisensituationen nur eine konsequente Deeskalation hilfreich ist. Mit einer sorgfältigen und offenen Kommunikation, die zwar Verständnis zeigt, gleichzeitig aber die positiven Aspekte in den Vordergrund rückt, lassen sich die meisten Krisen entschärfen. Ehrlichkeit und Transparenz ist das allerhöchste Gebot. Im besten Fall lässt sich die Aufmerksamkeit sogar nutzen, um das Image zu verbessern.
Krisen kündigen sich selten an. Oft können jedoch Situationen, die möglicherweise zu Krisen führen, bereits im Vorfeld erkannt werden - und sie sollten es auch. Damit keine wertvolle Zeit verloren geht, bauen wir Szenarien auf, die im Ernstfall herangezogen werden können.